-geschrieben von Uwe-
Sonntag 04.02.07
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Die Reise ist zu Ende, wir sind gestern um 10:30 in Friedrichshafen angekommen, etwas fertig zwar, aber froh das wir eine gute Reise hatten und nichts dazwischen gekommen ist.
Genau 36 Stunden waren wir unterwegs, von der Abholung am Hotel in Auckland bis zu mir in die Werastrasse.
Reine Flugzeit: 11 h von Auckland nach Hongkong und 12 h von Hongkong nach Frankfurt.
Die Fliegerei ist nicht so schlimm wie man sich das vorstellen mag, für uns ist wichtig, das wir beide auf der Gangseite sitzen, so kann man immer wieder aufstehen und sich die Beine vertreten, sich Getränke selbst holen bei den Stewardessen und sich nicht alles bringen lassen, so bleibt man immer in Bewegung und hat etwas Zeitvertreib.
Wir haben für die langen Flugzeiten immer Kompressionskniestrümpfe dabei, das ist ungebingt zu empfehlen, damit die Gefahr einer Trombose veringert wird. Ausserdem gibt es keinen dicken Füsse.
Die Strümpfe gibt es im Fachhandel, z.B. Apotheke oder Sanitatshaus heissen “Kompressionsstrümpfe light” und kosten um die 20 Euro. Wer mehr zahlt ist selber schuld
Der Jetlagg hat natürlich auch bei uns zugeschlagen, schliesslich waren es zuletzt in Neuseeland 12h Zeitunterscheid (12 h voraus), wenn es bei uns 10 Uh morgens ist, gehen die Neuseeländer um 22:00 ins Bett.
Am ersten Tag nach dem Flug ist es also ratsam so lange wie möglich wach zu bleiben, damit man gut schlafen kann.
Morgen geht für Judith und mich der Alltag wieder los, das heisst früh raus und zum Arbeiten gehen um wieder Geld zu verdienen damit für den nächsten Urlaub gespart werden kann.
Nochmals vielen Dank für Euer Interesse und die netten Kommentare und Gästebuch Einträge.
Die Berichte werde ich nochmals überarbeiten, Bilder mit besserer Qualität einfügen und evntuelle Fehler beseitigen.
Auf unserer Hompage www.ozmania.de werden die Berichte dann im Laufe der nächsten Monate eingepflegt.

Ein Fazit dieser Reise erscheint auch noch in den nächsten Tagen oder Wochen.
Wer Fragen zu Australien oder Neuseeland hat, kann uns jederzeit kontaktieren.
Viele Grüsse von Judith und Uwe
- geschrieben von Uwe-
Freitag/Samstag 2.02. / 03.02.07
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Hallo liebe Leser,
wir sind inzwischen auf der Heimreise, der Transfer zum Flughafen mit dem
Shutlebus war recht guenstig, nur 25 Dollar fuer 2 Personen. Das sind ca.
14 Euro. Mit dem Taxi sind es mindestens 60-70 Dollar.
Der Flug von Auckland bis Hongkong hat 11 Stunden gedauert und war trotz
der langen Zeit recht angenehm. Wir hatten auch das Glueck, das der Flieger
nur zu 70% voll war und wir haben uns jeder eine Mittelreihe gekrallt, was
fuer ein Nickerchen zwischendurch nicht schlecht ist.
Die Verpflegung bei Cathay war heute auch gut.
Mal sehen was uns auf dem Flug nach Fankfurt erwartet, haengt ja auch immer
ein wenig mit der Crew zusammen.
Das Bild mit Judith ist vor dem Abflug von Auckland nach Hongkong
entstanden.
Meines in Hongkong bei einem leckeren Kilkenny. 3 Stunden haben wir
Wartezeit.
So gestresst sehn wir nach den 11 Stunden gar nicht aus, abwarten wie wir
in Frankfurt beinander sind nach weiteren 11 Stunden.
Dann gehts mit dem Zuegle noch knappe 4 Stunden ins Schwabenlaendle.
Bis dahin, Gruesse aus Hongkong vom schoensten Flughafen den wir kennen,
Judith & Uwe
- geschrieben von Uwe -
Donnerstag 01.02.07
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heute haben wir nochmal einen schoenen relaxten Tag eingeschoben, gut ausgeschlafen und dann per Pedes zum Faehreterminal getippelt. Das Faehregebauede ist sehenswert, ist es doch komplett aus goldgelben Ziegel gemauert und wohl auch schon ziemlich alt.

Von unserem Hotel aus beim Citytower zum Hafen ist es ein Katzensprung und es dauert hoechsten 20 min bis zum Faehreterminal.
Der Tipp:
Unser Hotel, das Skycity Grand Hotel http://www.skycityauckland.co.nz/skycity/auckland/hotels/skycity-grand-hotel/grand_new_home.cfm hat tatsaechlich 5 Sterne, die es auch verdient hat, an dieser Stelle hat auch Frau Koester von Australiatours die uns in allen Dingen mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat ein dickes Lob verdient fuer diesen Vorschlag.
Man fuelt sich in diesem Luxusschupen absolut wohl, es gibt alles was das Herz begehrt und von unserem Fenster aus koennen wir all die wagehalsigen Leute bestaunen die vom Skytower aus 192 m in die Tiefe springen.
Wer die Wahl hat waehlt dieses Hotel ….
Aber nun zureuck zum Tagesablauf. Man kann am Hafen entlang an einer Art Uferpromenade entlangschlendern und kommt dabei in verschiedene Hafenanlagen, die immer wieder nett mit Restaurants und Cafes und diversen Bars bestueckt sind.
In ganz Auckland gibt es 14 Yachthaefen, uebrigens kommt man sich hier wie auf einer grossen Insel vor, da alles von Wasser umgeben scheint.

In der sogenannten Admirals-Cup Village, von wo aus der gleichnamige mondaene Segelwettbewerb stattfindet (einer der 14 Anlagen) steht gross und breit die Yacht des Partners von Bill Gates, die Ulysses.

Man traut seinen Augen kaum, kann ein Mensch soviel Geld haben um sich das zu leisten, auf der Anderen Seite der Welt sterben taeglich Kinder an Hunger……
So ist die Welt….
Nach einem kleinen Fruehschoppen am Queensqay ging es vom Hunger getrieben in das nette Fischlokal das mit dem Fischmarket verbunden ist, was natuerlich auch Frische bedeutet.
.
Das war wieder mal Deans Tipp dort hin zu gehen.
http://www.pacificcatch.co.nz/stores-viaduct.html
Da gibts so leckere erschwingliche Sachen, ein “Muss” fuer Seafood Liebhaber
Hier zum Beispiel die leckeren Muscheln in einer fantastischen Sosse.

Nach dem Schlemmer Essen schleppten wir uns zum Hotel, haben den verdienten Mittagsschlaf gehalten.

Anschliessend sind wir im Schwimmbad und der Sauna unseres Hotels gelandet und danach bester Laune den Skytower hinaufgefahren.

http://www.skycityauckland.co.nz/skycity/auckland/sky-tower/sky-tower_home.cfm
Man muss das gesehen haben, ein wirklich tolles Erlebnis und eigentlich nicht zu beschreiben.
Schaut Euch den beigefuegten Link an, da steht alles drin was man wissen muss.
Diese Bild spricht doch Baende, oder und das ist nur eine Richtung. zudem haben wir einen sonnigen Tag erwischt (wieder einmal *grins* )

Freitag 02.02.07
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“Es geht dagegen” so ein Zitat vom Kurte, dem immer freundlichen und patenten Wirt vom Schnakencafe http://www.schnakencafe.de , was soviel heisst, die Zeit der Abreise steht kurz bevor, in 2 Stunden werden wir per Shuttlebus vom Hotel abgeholt und es geht wieder ins Land der graetigen Gesichter, wobei ich niemand unserer Landsleute zu Nahe treten will, das liegt wahrscheinlich am schlechten Wetter das wir meistens in Deutschland haben.
Dean und Michelle und Kinder haben versprochen uns am Flueghafen noch zu Treffen um sich von uns zu verabschieden.
Man war das alles toll was wir in den letzten Monaten erlebt haben, wir werden viel zu erzaehlen haben, was ich hier nicht in Worte fassen konnte.
Viele Freundschaften haben wir gemacht und tolle Minuten stunden und Tage erlebt.
Australien und Neuseeland wir kommen wieder wenn’s in unserer Macht liegt und so sein soll……
Viel Spass beim Lesen, ein Honkong Upgrade (zwecks Wartezeit bis zum Flieger nach Frankfurt) koennte noch drin sein, also bleibt weiter dran.
Zuhause gibts dann noch ein Reisespecial, lasst Euch ueberraschen.
Bis dahin liebe Gruesse aus Auckland, Skycity
von Uwe & Judith
bleibt dran.
-geschrieben von Uwe-
Dienstag 30.01.07
===============
Wir haben heute den ganzen sonnenreichen Tag sehr relaxed verbracht, nach der vielen Fahrerei war das eine ware Wonne fuer uns.

Der Whirlpool hat es uns angetan, klasse Sache da drin zu sitzen und die Blicke ueber das Tal zum Meer schweifen zu lassen.
Dean hat uns zum Mittag unsere Favoriten Muscheln gekocht! Greenlip Mussels, diese Dinger waren RIESIG!

In jeder Muschel lebt ein kleiner Krebs und ernaehrt sich von dem was die Muschel an Nahrung uebrig laesst.
Die Krebslein sollte man besser vorher entfernen.
Viel Spass hat mir das Biken mit den Quad-Bikes gemacht, Deans hat eine 650 Kubik Maschine in seiner Kawa und der
Allrad kann elektronisch zugeschaltet werden.
Man geht das Teil ab, super damit rumzufetzen, vor Allem aber im Gelaende ist das Quad sagenhaft.
Bevor wir zum Dinner ins 60 km entfernte Kumeu gefahren sind haben wir einen Abstecher zum Shelly Beach gemacht und
anschliessend ging es zu einem Aussichtspunkt von dem aus wir die komplette Kueste bis zu seinem Haus sehen konnten.
Eine beeindruckende Aussicht.

Der Thailaender zum dem uns Dean und Michelle eingeladen haben, war goettlich, sorry nicht der Typ, sondern
das Essen war vom Feinsten.
Der Clou: Judit hat eine scharfe Suppe bestellt, die Suppe kann man essen wenn man die Kiwi-Schaerfe bestellt.
Irgendwie hat Judith aber die Thai-Scharfe Suppe bestellt…….
Das war uns aber nicht klar und Dean sagte die Suppe kann man doch normalerweise essen, bis er sie probiert hatte.
So wurden wir alle zum Feuerspucker hahahah…..
Mittwoch 31.01.07
=================
Wieder keine Wolke am Himmel, danke Petrus…
Heute gehen wir nach Auckland um fuer 2 Tage ins Skycity Hotel einzuchecken bevor es heimwaerts geht.
Das Hotel ist in naechster Naehe zum Skytower und hat einen Pool auf dem Dach juhuuuu..
Dean und Michelle und Kinder bringen uns hin, Dean muss im Hafen noch eine Luxusyacht vermessen die er umbauen soll,
dann passt das gerade.
Dafuer sind wir heute mal an der Reihe und laden alle zum Seafood Essen ein, davon gibt es in Auckland genuegend.
Dean hat auch schon einen Tipp, ist ja klar als Feinschmecker….
So morgen melden wir uns nochmal mit Infos ueber Auckland und dann evtl. nochmal von Hongkong um die Wartezeit
fuer den Weiterflug nach Frankfurt zu verkuerzen.
Bis dahin,
an alle Leser und Freunde, vielen Dank fuers mitlesen und die Kommentare sowie Gaestebucheintraege auf www.ozmania.de
macht weiter so…..
Es freuen sich darueber
Judith & Uwe
Gruesse Uwe & Judith
-geschrieben von Uwe-
Dienstag 30.01.07
===============
Wir haben heute den ganzen sonnenreichen Tag sehr relaxed verbracht, nach der vielen Fahrerei war das eine ware Wonne fuer uns.
Der Whirlpool hat es uns angetan, klasse Sache da drin zu sitzen und die Blicke ueber das Tal zum Meer schweifen zu lassen.

Dean hat uns zum Mittag unsere Favoriten Muscheln gekocht! Greenlip Mussels, diese Dinger waren RIESIG!
In jeder Muschel lebt ein kleiner Krebs und ernaehrt sich von dem was die Muschel an Nahrung uebrig laesst.
Die Krebslein sollte man besser vorher entfernen.
Viel Spass hat mir das Biken mit den Quad-Bikes gemacht, Deans hat eine 650 Kubik Maschine in seiner Kawa und der Allrad kann elektronisch zugeschaltet werden.
Hier seht Ihr vor dem Haus dem ganzen “Maschinenpark”……

Man geht das Teil ab, super damit rumzufetzen, vor Allem aber im Gelaende ist das Quad sagenhaft.

Bevor wir zum Dinner ins 60 km entfernte Kumeu gefahren sind haben wir einen Abstecher zum Shelly Beach gemacht und anschliessend ging es zu einem Aussichtspunkt von dem aus wir die komplette Kueste bis zu seinem Haus sehen konnten.
Eine beeindruckende Aussicht.
Der Thailaender zum dem uns Dean und Michelle eingeladen haben, war goettlich, sorry nicht der Typ, sondern das Essen war vom Feinsten.
Der Clou: Judit hat eine scharfe Suppe bestellt, die Suppe kann man essen wenn man die Kiwi-Schaerfe bestellt.
Irgendwie hat Judith aber die Thai-Scharfe Suppe bestellt…….
Das war uns aber nicht klar und Dean sagte die Suppe kann man doch normalerweise essen, bis er sie probiert hatte.
So wurden wir alle zum Feuerspucker hahahah…..
Mittwoch 31.01.07
=================
Wieder kaum Wolken am Himmel, danke Petrus…
Heute gehen wir nach Auckland um fuer 2 Tage ins Skycity Hotel einzuchecken bevor es heimwaerts geht.
Das heisst natuerlich auch auf Wiedershen sagen zu unserem kleinen Gaestehaeuschen das Dean und Michelle uns zur Verfuegung gestellt haben.
Sieht doch nett aus, die Aussicht von dort ist umwerfend.

Wir haben noch ein paar Bilder gemacht um das hier alles in guter Erinnerung zu behalten.
Mit diesem 6-raedrigen Allradmobil sind wir immer vom Haupthaus zu unserer “kleinen Villa” gefahren, wir haetten ja auch locker laufen koennen, aber so macht es doch viel mehr Spass, oder?


Hier seht Ihr die Limo die Dean fuer einen Kunden umbauen und innen wie aussen komplett renovieren soll, das gute Ding stammt aus den USA und die Lenkung hat er bereits auf rechts umgebaut.

Das Hotel in Auckland heisst Sky city Grand Hotel und ist in naechster Naehe zum Skytower und hat einen Pool auf dem Dach juhuuuu..

Dean und Michelle und Kinder bringen uns hin, Dean muss im Hafen noch eine Yacht vermessen die er umbauen soll, dann passt das gerade.
Dafuer sind wir heute mal an der Reihe und laden alle zum Seafood Essen ein, davon gibt es in Auckland genuegend.
Dean hat auch schon einen Tipp, ist ja klar als Feinschmecker….
So morgen melden wir uns nochmal mit Infos ueber Auckland und dann evtl. nochmal von Hongkong um die Wartezeit fuer den Weiterflug nach Frankfurt zu verkuerzen.
Bis dahin,
an alle Leser und Freunde, vielen Dank fuers mitlesen und die Kommentare sowie Gaestebucheintraege auf www.ozmania.de
macht weiter so…..
Es freuen sich darueber
Judith & Uwe
Gruesse Uwe & Judith
-geschrieben vob Uwe-
Fortsetzung Donnerstag 25.01.07
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Der Lake Taupo und vor Allem das gleichnahmige Staedtchen hat uns ueberhaupt nicht gefallen.
Viel zu touristisch! Ausserdem hat es etwas geregnet und wir sind gleich weiter in Richung Rotorua gefahren.
Auf dem Weg hat es rechts und links immer wieder heisse Quellen die einfach aus dem Boden austreten,
sieht irgendwie mystisch aus.
Wir biegen ca. 30 km vor Rotorua rechts ab ins Wai-o-Tapu (”heiliges Wasser” auf Maori) Wonderland.
Die Bandbreite der geologischen Attraktionen ist hier besonders gross und die Farbenvielfalt ist fantastisch.
Man sollte einen guten Magen haben, den es stinkt fuerchterlich nach Schwefel, bzw. nach faulen Eiern.
Aber man sollte sich das unbedingt ansehen, ein tolles Naturschauspiel an allen Ecken.
www.geyserland.co.nz.
Leider finden wir hier nicht das was wir gesucht haben: einen Pool mit thermalwasser um ein heisses Bad zu nehmen.
Aber …. unweit des Wonderland erspechten wir einige Einheimische in einem breiten Bach.
Sie sitzen genau da drin, nach dem wir gesucht haben.
Zwei Baeche, einer mit heissem Thermal und Schwefelwasser und ein anderer mit kaltem Wasser fliessen
ineinander. Am Knotenpunkt gibt es ein herrliches Badegefuehl und je nach dem wohin man sich bewegt wird es waermer
oder kaelter
Genial mit den Einheimischen in der Natur zu Baden und sich ueber Gott und die Welt zu unterhalten.
Inzwischen ist das Wetter wieder richtig schoen geworden, in Neuseeland gibt es pro Tag mindestens 3
Wettersituationen.
In Rotorua zweigten wir ab zu den 4 Seen in der Umgebung, wir haben direkt am See Okataina einen herrlichen Campingspot
gefunden, endlich war hier mal kein Schild ” No Overnight standing”
Es war herrlich und das Wasser erfrischend aber nicht zu kalt, ideal um sich vor einem leckerern
selbstgekochten Essen zu entspannen.
Freitag 26.01.07 bis Sonntag 28.01.07
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Das Wetter liess heute wieder den Kopf haengen, war aber kein Problem, Judith wollte unbedingt in die Polynesischen
Pools.

www.polynesianspa.co.nz
Diese Pools sind eine traditionelle modernisierte Anlage am Ende des Goverment Gardens wo man sich in verschienenen
radiumhaltigen unterschiedlich warmen Thermalpools entspannen kann.
Die Temperaturen sind 36, 38, 40 und 42 Grad, sehr angenehm, und ich wuenschte mir wir haetten so was Zuhause, aber die
Kronesauna in Schnetzenhausen ist auch sehr gut.
Gegen Mittag meldete sich mein Ex-Arbeitskollege Rob Heal bei mir per SMS, wir haben 2001 bis 2002 bei
Nortel Networks zusammengerabeitet.
Ich habe mich schon so lange auf das Treffen gefreut, wir hatten so eine gute Zeit damals.

Rob und Karin wohnen mit den 2 Kindern George und Rubin in Hamilton, eine starke Fahrstunde von Rotorua entfernt.
Wir hatten vor sich in deren Strandhaus an der Westkueste zu treffen, die Beiden haben extra das Wochenende fuer
uns reserviert.
Kawhia ist ein kleines Nest und nur an den Wochenenden aktiv wenn die Einheimischen Ihre Ferienhaeuser
besuchen um sich von der Woche zu erholen.
Nur 4 Familien wohnen hier fix.
Die Gegend am Meer ist traumhaft, das Wetter hatte schon wieder auf Sonne umgeschaltet,fast karibisch schoen
und das Beste: es gibt (ausser uns) keine Touristen
Direkt am Haus haben wir einen perfekten Standplatz fuer unser Campmobil unter einer Schattenspendenden Palme.
Wir alle haben uns sehr ueber unser Wiedersehen gefreut und uebergangslos fanden wir uns in einer unbeschreiblichen
Partylaune wieder.
Den naechsten Tag war Ebbe (zum Glueck nicht in der Urlaubskasse) und Rob zeigte uns wie man
Rockoysters selber “erntet” Die Austern sind sooooo lecker,etwas Zitrone dazu und rein damit. Die Wattwanderung war einfach herrlich und so freidlich,
das ist Leben…..
Nach ausgedehntem Mittagsschlaf gings ans wieder eingetroffene Meer zum Baden, wir waren ueberrascht wie angenehm warm das Wasser war.
Wir habe auch Wettertechnisch einen einwandfreien Tag erwischt, keine Wolke am Himmel. Wenn Engel reisen ……
Inzwischen hat Rob Muscheln besorgt, sogenannte “Pippis” er musste dazu tief ins Watt um die leckeren Dinger zu finden.
Karin und Rob haben uns aus Muscheln und Austern, Lauch, Ziebeln, Knoblauch Sahne und Weisswein eine fantastische Pastasosse
gezaubert.
Was ist schlemmern schoen.

…..und schon wieder Partystimmung, dazu ein herrlicher Sonnenuntergang, Bier und Wein auf der Terasse, was will man mehr?
Ein weiterer Tag im Paradies!
Sonntag nach dem ausgiebigen Fruehstueck kam der Abscheid, ist Judith und mir sehr schwer gefallen, gut das es Sonnenbrillen gibt….
Unsere Reise neigt sich nun sehr schnell dem Ende entgegen, es ging Richtung Auckland an gegenuber der Coromandel Peninsulla entlang.
Leider gab es keine schoenen Caravanparks dort und wir fuhren durch bis Auckland auf einen Stadt Caravanpark in der Naehe von Apollo
bei dem wir am naechsten Tag den Camper abgeben mussten.
Also Camper reinigen, Rucksaecke packen war wieder einmal angesagt, irgendwann ist alles zu Ende.
Aber: immerhin noch 5 Tage bis zum Heimflug
Montag 29.01.07
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Die Uebergabe des Campervan verlief problemlos, keine 15 Minuten dann war alles erledigt.
Heute war der Tag an dem uns Dean abholen sollte. Er war super puenktlich.
Dean und Michelle ( + 3 Soehne 4,6 und 9 Jahre alt) haben wir vor 2 Jahren auf Fidschi
kennengelernt (siehe auch www.ozmania.de) und schon damals beschlossen das wir uns in Neuseeland wieder sehen.
Dean zeigte uns erst mal die Stadt, wir haben eine Art Stadtrundfahrt gemacht mit seinem Jeep und er ist
ein perfekter Reisefuehrer, auf dem Fischmarkt wurde noch fuers Abendessen Muscheln, Austern und eine Art Tunfisch
besorgt (lecker).
Dean ist selbstaendig und er konvertiert Trucks und Wohnmobile von Links- auf Rechtsfahrer, d.h. die Fahrzeuge die aus
den USA importiert werden baut er fuer den Linksverkehr um.
Ausserdem baut er normale Autos oder Jeeps um in heisse Schlitten, klasse was er und seine Leute alles drauf haben.
www.shade.co.nz (die Webseite ist aber noch in Arbeit)
Die Familie lebt ca. 100 km noerdlich von Auckland im Hinterland, das Anwesen plus Werkstatt steht auf einer grossen Anhoehe,
traumhafte Lage mit Meerblick, ca. 6 Hektar Land incl. Buschland.
Auf einem weiteren Huegel in 100 m Entfernung steht das Gaestehaus, uns hat es die Sprache verschlagen und das heisst was
Ein ganzes Haus fuer uns …. noch Fragen???
Im grosszuegigen Garten verwoehnten uns die Beiden mit frisch geraeuchertem Fisch, und dem Rest des Einkaufs, das ganze serviert
im Whirlpool, dazu Schampus.
Anschliessend zauberte Dean auf seinem “Grossraum Grill” Sweat Potatoes, Filetsteaks, suessen Maiskolben und und und….
Ein Traum? Nein es war Real.
Der Hit: Dean ist Autofanatiker, z.B. eine 10 tuerige Grossraumlimousine ziehrt das Eingangstor zum Grundstueck, seine 3 Soehne
haben zu Weihnachten je ein Allrad-Quad geschenkt bekommen. Mit den Dingern flitzen die 3 uber das Gelaende wir Rennfahrer.
Dean uberlaesst mir sein Power Quad und ich darf mitheizen, macht super Laune, Judith meint ich hatte noch nie so ein
Grinsen im Gesicht.
Besoders Spass macht der heisse Allrad Track durch den Busch. Geil!!!!
Den Abend lassen wie an der Bar ausklingen und schwelgen in Erinnerungen an unseren Urlaub in Fidschi.
Bis morgen…..
Gruesse Uwe & Judith
- geschrieben von Uwe -
Donnerstag 25.01.07
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wir sind heute schon frueh los um keine Zeit zu verlieren, Napier haette nicht sein muessen und so haben wir einen Tag verloren.
Die Stadt Taupo liegt am nordoestlichen Ende des gleichnamigen Sees welcher der Groesste des Landes ist.
Der See enstand als Folge eines Vulkanausbruchs.
Das ganze Jahr ueber hat man hier excellente Angelmoeglickeiten.
Die Umgebung ist gepraegt durch eine thermische “Wunderwelt”. Es gibt zahlreiche Geysire und Thermalquellen.
Wir berichten, Gruesse aus Taupo
Uwe & Judith
- geschrieben von Uwe -
Montag 22.01. - Mittwoch 24.01.07
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Schade das wir Abschied nehmen mussten von unserem schoenen Platz in Mapua (Leisure Caravanpark). Auch war hier die Zeit der laestigen Sandfliegen vorbei die uns die letzten 2 Tage zuvor auf den Geist gingen.
Sonntag Abend haben wir in der Beach Bar eine nette Familie kennengelernt: Klaus und Sigi mit Sohn Marvin. Deutsche Auswanderer die mit Leib und Seele Neuseelaender geworden sind. Wen wundert’s?
Aber wie gesagt Australien ist unsere Leidenschaft, da kommt Neuseeland aus unserer Sicht nicht ran. Bis jetzt noch nicht….
Wir hatten einen super Abend, die Familie lebt zur Zeit in Australien bei Brisbane und ist im Urlaub da. Die Entscheidung fuer ein paar Jahre in Australien zu leben resultiert einzig und allein fuer die sympathischen “Drei” aus der Tatsache das dort erheblich mehr verdient werden kann.
- Montag frueh gings also auf nach Picton.
Das Schoenste an der Fahrt nach Picton ist der Queen Charlotte Drive, der von Mapua aus nach Havelock führt. In Havelock muss man aufpassen, das man die Abzweigung nach links nicht verpasst und stattdessen in Richtung Blenheim faehrt.
Havelock ist ein schoenes Nest mit einem klasse Hafen, leider wird ueberall Parkgebuehr verlang, selbst wenn man nur kurz einen Kaffee trinken will. Ist nicht einzusehen dann eine Tagesgebuehr von 8 Dollar abzudruecken, also faehrt der Schwoab weiter
Die Strecke windet sich an Buchten der Marlborough Sounds entlang - besonders attraktiv für Wohnmobilurlauber: Magakuta Bay - und ist vor allem im weichen Licht des spaeten Nachmittags maerchenhaft.
Die Abzweigung bei Link Water fuehrt kurvenreich auf asphaltierter Straße nach Portage und zum Kenepuru Sound. Romantisch am Wasser liegt das Te Mahia Bay Resort.
Ein kleiner Campingplatz ist angeschlossen (Tel./Fax 03/573 40 89, www.temahia.co.nz
Picton
nennt sich das “Tor zur Suedinsel” (wenn man von der Nordinsel kommt) , ist ein eher fades Staedtchen, das immer nur dann kurz auflebt, wenn eine Faehre die Suedinsel erreicht. Da hilft nur die wehmuetige Erinnerung an das Jahr 1865, als man auch Hauptstadt werden wollte. Nun ist Picton immerhin “Hauptstadt” der Weinregion Marlborough.
Den Top Ten Holiday Park koennen wir hier empfehlen, alles echt “Top” allerdings mit 34 Dollar der Teuerste bis jetzt. In 10 minuten ist man zu Fuss im “Ortszentrum”
Abends konnten wir gut essen im Yacht Club Hotel, es gab feine Scalops und “Green Lip Mussels”. Das Lokal wird sehr gut gefuehrt von Barbrina eine zur Neuseelaenderin gewordenen Berlinerin.
Dienstag frueh 9;00, der Tag des Abschieds von der Suedinsel ist fuer uns viel zu schnell gekommen, damit auch die Gewissheit des bald endenden Urlaubs, denn das ist die letzte Etappe unserer 8-woechigen Reise. Zum heulen, nein wir gehen wieder nach “Downunder”. Dann aber ausschliesslich nach Australien “asap”
Bei strahlendem Sonnenschein, wir scheinen doch echt Glueckspilze zu sein, checkten wir auf der Faehre ein,der Interislander wie sich die Gesellschaft nennt.
Die Faehre hat ihre besten Zeiten so rein optisch gesehen schon hinter sich, erinnert uns ein bissle an die alten Schabracken die einen in Griechenland von Insel zu Insel schippern.
Die Beschreibung zum Faehreterminal war recht irrefuehrend, was uns die meisten Mitreisenden bestaetigten. Uebrigens das Faehreteil war restlos voll, ohne vorherige Reservierung hat man in den Sommermonaten schlechte Karten, aber wir hatten natuerlich Eine
Die Fahrt durch die Fjordlandschaft des Marlbourough Sounds war ein Traum, nicht zuletzt wegen des geilen Wetters.
Etwas rauher war die Durchquerung der Cook Street die 25 km bis zur Hauptstadt Wellington ueber das offene Meer fuehrt.
Wellington
Die Hauptstadt von Neuseeland liegt in einer wunderschoenen Bucht an der Suedspitze der Nordinsel.
Einwohner: 345 000
Die herrliche Lage der Stadt hat allerdings auch einen Nachteil, wie der Spitzname von Wellington, “Windy”, bereits vermuten laesst. Oft erreicht die stetige Brise im Winter sogar Sturmstaerke.
Wellington ist eine lebhafte Stadt voller Kunst und Kultur, mit fast im Monatsrhythmus stattfindenden Festivals, einer großen Auswahl an internationalen Restaurants und einer interessanten Café-Szene.
Darueber hinaus sind hier bedeutende neuseelaendische Kunstschaetze Zuhause und die Stadt ist zudem Sitz der Neuseelaendischen Regierung.
Von dem Lookout (Aussichtspunkt) der auf dem 196m hohen Hausberg Mt. Victoria liegt, hat man einen absolut herrlichen Blick ueber die ganze Stadt und den Hafen Port Nicholson bis hin zu dem Stadtteil Petone.
Die 25 km breite Cook Street trennt die Nordinsel von der Suedinsel.
Sehenswuerdigkeiten
Der “Beehive” (Bienenkorb)
Ein modernes Gebaeude der in der Bueros der Polizeibehoerde untergebracht sind
Das Old Government Building
eines der groeßten Holzgebaeude der Welt;
Die National Library
beherbergt die umfangreichsten Buechersammlung im Land;
Katherine Mansfield Birthplace
Geburtshaus der wohl beruehmtesten neuseelaendischen Autorin (1888-1923).
Nationalmuseum Te Papa
Einkaufen
In der Cuba Street und auf dem Lambton Quay kann man gut einkaufen,
Stadtteil Mt. Victoria
im Stadtteil Mt. Victoria gibt es billige Unterkuenfte sowie guenstige Restaurants
Stadtviertel Thorndon
bietet sich für einen historischen Rundgang an.
Wir sind heute noch von Wellington ueber Martinbourough, Masterton bis ins Doerfle Eketahuna gefahren wo wir einen einsamen Campingplatz auf einer Art Halbinsel die von einem Fluss umgeben ist bei einem Farmer gefunden haben. Fuer 12 Dollar mit Stromanschluss, klasse Sache.

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Wir haben ausgiebig gekocht und geschlemmert, was zur Folge hat das wir morgen erst mal wieder alle Vorraete auffuellen muessen.
Ein Tipp: Wir kaufen immer im “New World” Supermarkt ein, dort bekommt man je nach Rechnungshoehe Tankcoupons.
Beispiel: Einkauf unter 50 Dollar = 4 Cent Ersparnis pro Liter, ueber 50 Dollar 10 Cent Ersparnis pro Liter. Gildet nur bei BP-Tankstellen.
Gute Sache, oder?
Mittwoch: Fahrt bis Napier an die Ostkueste.


Bis jetzt finde ich die Nordinsel nicht so berauschend, Judith ist da ganz anderer Meinung, ihr gefaellt die ewige Farmlandschaft mit unzaehligen Rindern und Schafen gespickt.
Die wilde Suedinsel war eher mein Fall, nicht das es keine Rinder und Schafe gegeben haette, aber die Landschaft war skuriler. Mal sehen ob sich meine Meinung aendert.
Napier (50000 Ew.) gilt als eine der schoensten Art-déco-Staedte der Welt, mit einer für die Stilepoche seltenen homogenen Architektur.
So schreibt es zumindest der Reisefuehrer, mag sein das viele Experten und welche sich selbst dazu ernennen das so sehen, wir fanden es nicht so toll, schoene Gebaeude, ja sicher, aber wer Fremantle kennt muss nicht unbedingt Napier Fan werden.
Die Stadt wirkte auf uns auch sehr, sehr ruhig und eingeschlafen, die Geschaefte schliessen uebrigens alle um 17:00 Uhr, ja richtig gelesen, mit Glueck bekam ich in dieser Geistersstadt noch ein Band fuer die Videocam.
Die homogene neue Architektur hat einen traurigen Hintergrund: Am 3. Feb. 1931 erschuetterte ein heftiges Erdbeben die Staedte Napier und Hastings. Nach nur 3 Minuten lag ein großer Teil der Gebaeude in Schutt und Asche, 256 Menschen starben. Innerhalb von 3 Jahren entstand eine neue Stadt. Wert legten die Architekten dabei auf die Einhaltung des Art-déco-Stils.
Die geometrischen Ornamente und Formen waren Symbole der modernen, schnoerkellosen, von alten Konventionen befreiten Zeit.
Fazit: wir muessen nicht mehr hin…
Auf gehts morgen wieder in die Natur und zum Forellen Angeln an den Lake Taupo.
Gruesse Uwe & Judith
- geschrieben von Uwe -
Zusammenfasssung: Sa.13.01.- So. 21.01.07
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Nein, liebe Leser,wir sind nicht verschollen, ich hatte bis heute Probleme
mit dem Vodafone Netz in Neuseeland und der Datenuebertragung via
GSM.Aehnliche Probleme gab es schon auf den Fidschi Inseln und dem gleichen
Betreiber.
Heute,vor ca. einer 3h hat es dann funktioniert,ich hatte auch mal die Muse
(sind im Norden der Suedinsel fuer 2 Tage am Meer auf einem klasse
Caravanpark) alles zu testen, als “alter” IT’ler hat mir das keine Ruhe
gelassen. Der erste Eintrag von heute ist also von letzter Woche und konnte
nun endlich gesendet werden. Schliesslich sind da wieder mal alle Infos
ueber das Land enthalten.
Die Einreise war fuer uns nicht so nett wie wir uns das vorgestellt hatten.
Es darf wie in Australien nichts an Obst und Gemuese eingefuehrt
werden,dummerweise hatten wir in unserer “Campertasche” (da wird alles
reinestopft was nicht in die Rucksaecke passt incl. Wanderschuhe etc.)
uebersehend das in einem Wanderschuh eine Zitrone und Knoblauchknollen
gesteckt haben.Dumm gelaufen, wir wurden vom Zoll rausgezogen und von einem
Officer “verhoert” : warum wieso weshalb und Vieles mehr….
Es gab eine Verwarnung, was noch folgt wissen wir nicht…
Auch eine junge Backpackerin war faellig, sie hatte einen Apfel im
Handgepaeck vergessen, was fuer ein Trost nicht die Einzigen zu sein
Der Camper von Apollo war eine Katastrophe, nichts war vorbereitet, das
Auto innen und aussen verdreckt, die Scheiben fast undurchsichtig, das Gas
nur halb aufgefuellt, ein brett der innenverkleidung kam uns entgegen, ein
Kopfkissen war mit einem verschmutzten Bezug ueberzogen, die Kueche
schmudelig gereinigt…. so waren wir nicht bereit das Teil zu uebernehmen.
Also mussten wir fast 2h in Kauf nehmen bis alles OK war.
Das war fuer uns das letzte mal das wir Apollo gemietet haben! Definitiv!
1.Etappe:
Christchurch - Lake Tekapo - Twizel


Das Wetter war bisher schlecht, erst am Sonntag Mittag kam die Sonne raus
und das Wetter wurde taeglich besser, ja fast wolkenfrei war der Himmel.
Ein absoluter Gluecksfall was Reisen in Neuseeland anbelangt.
Schafe, Rinder, gruene Landschaften in herrlichen Formationen praegen das
Land. Es ist so gruen, das uns fast die Augen weh tun.
Am Lake Tekapo an dessen Ufern farbenpraechtige Lupinen das Bild praegen
liegt das Kirchlein “the good Shepard” ein klasse Fotomotiv, das aber ohne
den Bus mit 50 Japanern sicher an Wert gewonnen haette…
Der 83 Quadratkilometer große Lake Tekapo liegt auf einer Hoehe von etwa
700m ueber dem Meeresspiegel. Der Ort hat den Ruf, die klarste Luft auf der
Suedhalbkugel zu haben. Bei gutem Wetter kann man (ohne Japaner) auf Grund
der scharfen Umrisse und der leuchtenden Farben sehr gut fotografieren.
Auffaellig am Lake Tekapo ist seine Farbe. Durch mikroskopisch kleine
Steinpartikel, die in dem Gletscherwasser schwimmen, leuchtet der See
tuerkis.
Bei schoenem Wetter kann man Richtung Twizel auf der rechten Seite den
hoechsten Berg Neuseelanlds bewundern: den Mount Cook (3754 m), gigantisch
von Wolkenschwaden umgeben ragt er stolz gen Himmel.
2. Etappe:
Twizel - Queenstown - Te Anau



Der Trip nach Queenstown fuehrt ueber den schoenen Lindis Pass, vorbei an
den Mysty Mountains, man braucht kein “Herr der Ringe” Fan zu sein um die
fantastische Lanschaft zu geniessen.
Queenstown
Fuer die einen ist es ein faszinierender Abenteuerspielplatz, die anderen,
so auch wir, kritisieren den Urlauberansturm auf das Oertchen. Dabei
verliert sich die “Masse” in Queenstown, das trotz des touristischen
Erfolgs Sommers wie wahrscheinlich auch im Winter immer noch den Charakter
einer ueberschaubaren Sommerfrische am romantischen Lake Wakatipu behalten
hat.
Queenstown gibt auch Fragen auf: Warum etwa hebt und senkt sich der
Wasserspiegel des Lake Wakatipu (300 km²) alle paar Minuten um ca. 12 cm?
Wegen des Herzschlags des auf dem Seegrund schlafenden Riesen - meint die
Maori-Mythologie, die Erklaerung gefaellt Judith und mir am Besten
Tatsaechlich erklaert sich das Phaenomen mit dem Wechsel des
Atmosphaerendrucks durch kalte und heiße Luftbewegungen ueber dem See.
In Queenstown wurde uebrigens das Bungee Springen erfunden. Von der Kawarau
Riverbridge sprangen die ersten Wagemutigen ca. 50 m in die Tiefe.
Te Anau
Das kleine Staedtchen am Suedostende des Lake Te Anau ist Ausgangspunkt
für Touren in den Fiordland National Park, mit 1,2 Mio. ha Neuseelands
groeßter Nationalpark und nur zu einem kleinen Teil erforscht. Diesen
Urwald haben auch die ersten Siedler vorgefunden.
Gewappnet sein muss man hier wie auch an der gesammten Westkueste vor den
“Angriffen” der beruechtigten Sandflies, winziger, fliegenaehnlicher Tiere,
an deren Biss noch nach Tagen ein laestiger Juckreiz auf der Haut erinnert.
Wir koennten Euch ein Lied davon singen!
Das gefaellt uns absolut nicht an Neuseeland, es ist wirklich total
laestigund nur ein scharfer Insektenspray hilft..
Der See ist mit seinen 344 km² groeßter See auf der Suedinsel. Er ragt mit
seinen Fjorden weit in das Landesinnere hinein.
Das Fiordland, vor etwa 500 Mio. Jahren entstanden, ist bis zum heutigen
Tag wild und unzugaenglich geblieben. Doubtful Sound und vor allem der
Milford Sound sind die touristisch am besten erschlossenen Teile des
Fiordlands.
Der bekannteste duerfte der Milford Sound sein, da wir aber nicht so viel
von Massentourismus halten haben wir uns fuer den Doubtful Sound
entschlossen, etwas weniger bekannt, aber laut Auskunft von Einheimischen
der schoenere Fjord.
Wer sich auf lange Wanderungen in unberuehrter Natur freut, sollte wissen,
dass in der Fiordland-Region bis zu 7 m Niederschlag jaehrlich gemessen
werden.
Wir hatten die ganze Zeit Sonne, Sonne, Sonne. Danke Petrus.
Das einzig schoene an Te Anau ist der gleichnamige See und die herrliche
Aussicht, das Staedtchen gibt nicht viel her und ueberall ist freies
Camping verboten, obwohl es immer heisst in Neuseeland darf mit dem
Wohnmobil frei gecampt werden solange man “selfcontained” ist, was soviel
heisst wie eigener Frisch- und Abwassertank, Dusche und WC.
Pfeifendeckel, es war relativ schwierig einen guten Platz an einem Fluss
oder See zu bekommen von dem man nicht vom Ranger verscheucht wurde.
Inzwischen haben wir da einige Erfahrung gesammelt und wissen wie’s geht,
haha!!
Zwischen Wanapouri und Te Anau fanden wir schliesslich unseren optimalen
“Free of Charge” - wilden Campingspot, direkt am Fluss, der Fluss gefuellt
mit schlauen Forellen, der sogenannten Brown Trout oder Rainbow Trout.
Ein herrliches goettliches Plaetzchen das wir gefunden hatten.
Hier haben wir Allen aus Christchurch kennengelernt, der mit seiner Frau
und seinen beiden Enkelsoehnen Campingurlaub machte.
Ein Angelprofi der uns gute Tricks und unsere erste Forelle in Neuseeland
bescherte. Das sollte es auch bis heute trotz vielen Angelversuchen gewesen
sein.
In Neuseeland braucht man eine Angellizenz, wir haben eine Familienlizenz
fuer 120 Dollar = 65 Euro fuer’s ganze Jahr erworben. Der Witz oder auch
die Abzocke ist, das es nur Tageslizenzen (18 Dollar) oder Jahreslizenzen
(84 Dollar) gibt und nichts dazwischen.
Von unserem Traumplatz aus, an dem wir 3 Naechte verbrachten machten wir
die Tagestour mit Boot - Bus - Boot
mit Startpunkt Wanapouri (10km entfernt) in den wunderschoenen Doubtfull
Sound.
Dabei war noch die Besichtigung des unterirdischen Wanapouri Kraftwerks,
ein wahrhaftiges bauliches Meisterwerk.
Die Fjord Fahrt, ein absolutes Erlebnis das man keinesfalls versaeumen
sollte.
Das schoenste Erlebnis waren die Delfine die Ihre Kuenste in einem
Seitenarm des Fjordes 20m von unsererm Schiff entfernt zum Besten gaben.
Beschreibung der Doubtful Sound Tour (220 Dollar)
Die 8-stuendige, herrliche Tour fuehrt über den Lake Manapouri, mit 450 m
tiefster und für viele auch schoenster See Neuseelands, zum Doubtful Sound.
Am Westarm des Sees wird das Kraftwerk besichtigt, dessen gigantische
Maschinenhalle sich 200 m unter der Erdoberflaeche befindet und das fast
saemtliche Energie an die Aluminiumhuette in Bluff abgibt. Buchung: Real
Journeys, Lakefront Dr., Te Anau, Tel. 03/249 74 16, 220 NZ$ ab Te Anau
oder Lake Manapouri, www.realjourneys.co.nz
3.Etappe:
Te Anau - Queenstown - Wanaka

Wanaka
Die gelassene Antwort auf Queenstown. Wanaka foerdert den “sanften
Tourismus”
Es gibt einen Irrgarten (The Puzzling World, tgl. 8.30-17 Uhr, 7 NZ$) und
ein Puzzlezentrum.
Die Wanaka Beerworks, ist eine der besten Brauereien Neuseelands. Das Bier
schmeckt echt super und das sag ich mit Ueberzeugung obwohl ich
Weizentrinker bin.
Alle 2 Jahre (in geraden Jahren) kommen rund 100 000 Besucher zur Flugschau
»Warbirds over Wanaka«.
4. Etappe:
Wanaka - Haast, Entlang der Westkueste bis kurz vor Nelson -




Diese lange Fahrt haben wir nur einmal unterbrochen und an einem See
unterwegs “wild” gecampt.
Franz Josef
Das kleine Dorf an der West Coast (am SH 6) wurde vom Geologen Julius von
Haast nach dem damaligen oesterreichischen Kaiser Franz Josef benannt.
Maeßige Uebernachtungsmoeglichkeiten, aber ein guter Startpunkt zur
Besichtigung des Franz-Josef-Gletschers. (Zwischen Nov. und Maerz die
Unterkunft ein paar Tage zuvor buchen!).
Sehenswert: die kleine St. James Church aus dem Jahr 1931.
Am Gletscherterminal (13 km außerhalb) gibt es eine gute Informationstafel,
die ueber Geschichte und Ausdehnung des Gletschers Auskunft gibt. Der zur
Zeit ca. 11 km lange Gletscher nimmt in seiner Laenge mal ab, mal zu. Vom
Parkplatz aus dauert der Fußmarsch zum Eis deshalb mal laenger, mal kuerzer
(mindestens 30 Min.).
Greymouth
Greymouth (8000 Ew.) ist das Wirtschaftszentrum der 500 km langen West
Coast, die sich vom Haast Pass im Sueden bis zum Norden bei Westport
hinzieht.
Dazwischen nagt die aufgewuehlte Tasman Sea an der Kuestenebene, die
landeinwaerts von Steilwaenden eingeengt wird und an keiner Stelle breiter
als 50 km ist.
Gletscher und Urwald - Judith und ich stellen uns die Frage:wo sonst auf
der Welt gibt es schon einen solchen Kontrast so dicht beieinander?
Das Gebiet ist geprägt von lang anhaltenden Regenguessen. Autofahrer
muessen vorsichtig sein: Es gibt noch einige einspurige Bruecken (zwei die
wir ueberquert haben sogar mit Eisenbahnverkehr!), und schnell wird die
Straße im Regenwald durch die Feuchtigkeit zur Rutschbahn.
Aber in dieser Region haben die Bewohner unendlich viel Zeit wie wir am
Fahrstil merken. Drei Tage fuer die Fahrt entlang der wunderbaren Kueste
mit Aufenthalten in den Orten Greymouth, Hokitika und Franz Josef koennte
man schon einplanen, wir haben eine 2-Tagestour daraus gemacht.
Daran sind auch die nervigen Sandflies schuld.
Greymouth ist auch Ziel des Trans Alpine Express, der mittags zurueck nach
Christchurch faehrt.
Hokitika
Die fruehere Provinzhauptstadt hat sich als beliebtes Einkaufszentrum zu
einem wichtigen touristischen Ort entwickelt.
Beruehmter Sohn der Stadt ist Richard Seddon, der die erste
Altersversorgung einrichtete. Ein Denkmal auf der Sewell St. erinnert an
den Politiker.
Jedes Jahr Anfang Maerz findet in Hokitika das Wildfoods Festival
(www.westlanddc.govt.nz) statt.


Nelson Lakes District
Angler und Jaeger finden rund um den Lake Rotoroa und Lake Rotoiti ideale
Bedingungen: Die Aale werden bis zu 4 Pfund schwer, die Bachforellen rund 5
Pfund. Judith hat ganze 3 Aale in einer halben Stunde rausgezogen!
Nachdem wir gestern ein Stueck weit in den Abel Tasman Nationalpark
gefahren sind ging es im Norden an der Kueste entlang bis Mapua, gelandet
sind wir auf dem Leisure Caravan Park ein echter Glueckstreffer direkt am
Meer in einer Lagune.
Wir haben beschlossen auch heute nochmal hier zu bleiben und in der
Strandbar heute Abend (wie auch gestern schon) zum Sonnenuntergang die
leckeren “green Mussels” zu geniessen.
Bilder vom Platz siehe oben.
Morgen geht es dann weiter nach Picton von wo aus wir am Dienstag auf die Nordinsel nach Wellington uebersetzen.

Herzliche Kiwi Gruesse aus Neuseeland von
Judith und Uwe
Hallo liebe Leser,
leider gibt es Probleme mit dem Vodafon Netz hier. Daten ueber GSM scheint ein Problem zu sein.
Erst heute morgen konnte ich den Bericht von letzter Woche senden.
#Infos ueber Neuseeland#
Ich hatte die Hoffnung as es jetzt funktioniert und habe eine ellenlange Zusammenfassung geschrieben auf dem Communicator die ich schlussendlich nicht
per Mail verschicken konnte.
Weiss nicht was das Problem ist, evtl. habe ich auch ein Problem mit dem Handy das dauernd Systemfehler meldet.
Ich sitze also vor einem PC im Internetcafe und schreibe Euch das in der Hoffnung auf Euer Verstaendniss.
Sobald es geht werdet Ihr wieder auf dem Laufenden gehalten.
Wir haben inzwischen alle Highlights der Suedinsel gesehen, waren in Queenstown, im Fjordland, hatten Fun beim Angeln und vieles mehr.
Dienstag gehts weiter per Faehre ab Picton auf die Nordinsel.
Mal sehen was da auf uns wartet.
Vile liebe Gruesse aus Neuseeland senden Euch
Uwe & Judith